SOLARTHERMIE: WÄRME VON DER SONNE
Die enorme Kraft der Sonne steht uns täglich kostenlos zur Verfügung – ganz im Gegensatz zu den knappen und immer teurer werdenden fossilen Brennstoffen. Mit moderner Solartechnik ist es möglich, diese Wärmeenergie einzufangen und effektiv zu nützen.
Das Prinzip
Eine thermische Solaranlage sammelt die Wärmeenergie der Sonne mittels Dach-Kollektoren. Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Absorber, meist aus beschichtetem Aluminium oder Kupfer, der die Wärmestrahlung aufnimmt und über eingebettete Leitungen an ein Trägermedium abgibt. Um Wärmeverluste zu minimieren, ist der Absorber von einem gedämmten „Kasten“ umgeben und mit einer Glasplatte abgedeckt. Die eingefangene Energie wird innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs mit der Wärmeträgerflüssigkeit von den Kollektoren am Dach zum Wasserspeicher im Inneren des Gebäudes transportiert. Dort kann die thermische Energie zur Warmwasseraufbereitung und/oder Raumheizung genutzt werden, sie lässt sich aber auch zu Kühlungszwecken einsetzen.
Bauliche Voraussetzungen
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genügend freie Dachfläche (ca. 1 bis 2 Quadratmeter
Kollektorfläche pro Person zur Warmwasserbereitung) - einwandfreie Dachstatik (ausreichende Tragfähigkeit)
- geringe Verschattung durch Gebäude, Bäume etc.
- geeigneten Platz für den Speicher (ca. 400 Liter)
Vorteile
- unendlich verfügbare Energiequelle
- emissionsfreie, sichere Warmwasserbereitung
- bei Verwendung zur Heizungsunterstützung auch deutliche Senkung des Bedarfs an fossilen Brennstoffen
- Gesamt-Energieverbrauch sinkt (Einsparpotenzial von bis zu 70 Prozent)
- Langlebigkeit (Lebensdauer von etwa 30 Jahren) und weitgehende Wartungsfreiheit
- Niedrigere Anschaffungskosten durch Förderungen (Ökostromgesetz; Bund und Länder geben Zuschüsse)
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