REGENWASSER NUTZEN - KANALGEBÜHR  UND TRINKWASSER SPAREN

Diese Rechnung geht auf, weil sie viele Vorteile für Mensch und Umwelt bringt: Neben dem Senken der Kanalgebühren und der Einsparung von Trinkwasser stabilisiert die Nutzung von Regenwasser aber auch den Grundwasserspiegel und hilft Überschwemmungen vorzubeugen.

Ausgehend von der Annahme, dass jeder Österreicher im Schnitt täglich 132 Liter Trinkwasser verbraucht, verteilt sich dieser Bedarf wie folgt:

Trinkwasser nötig
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   Kein Trinkwasser nötig
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42 Liter Duschen und Baden   45 Liter Toilettenspülung
8 Liter restliche Körperpflege   18 Liter Wäschewaschen
5 Liter Trinken und Kochen   4 Liter Putzen
5 Liter Geschirrspülen   5 Liter Gartenbewässerung
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60 Liter Trinkwasser = 45 Prozent   72 Liter Trinkwasser = 55 Prozent
Wenig Einsparpotenzial   Volles Einsparpotenzial


Die rechte Tabelle veranschaulicht, wie viel kostbares Trinkwasser eigentlich täglich vergeudet wird, da für diese Einsatzbereiche ja gar keine Trinkwasserqualität erforderlich ist.

Regenwassernutzung: Ressourcen schonen – Geld sparen

Österreich ist ein wahres Wasserparadies, es gibt kaum Wassermangel oder extreme Dürreperioden. Deshalb verlieren wir oft keinen Gedanken an das Woher und Wohin unseres täglichen Wassers.

Leitungswasser ist niemals gratis. Der Transport, die Vorratshaltung und Aufbereitung sowie der Betrieb eines intakten Leitungs- und Kanalnetzes verursacht Kosten, die letzendlich immer vom Verbraucher getragen werden – bei (Miet-)wohnung über die Betriebskosten; bei Einfamilienhäusern über die Wasser- bzw. Kanalgebühren oder die Kosten für das Entleeren der Senkgrube.

Unmittelbare finanzielle Vorteile einer Regenwassernutzungsanlage für Haus und Garten
Regenwassernutzung Symbolbild © Korkisch Haustechnik
  • Die Kosten für Trinkwasser sinken – die Entnahmemenge geht zurück, es fallen weniger Kanalgebühren an
  • Kalkablagerungen verringern sich – mit Regenwasser gespülte Toiletten haben keinen Urinstein, nach dem Putzen treten kaum mehr Kalkflecken an Fliesen und Sanitärkeramik auf
  • Bis zu 50 Prozent geringerer Bedarf an Reinigungsmitteln – durch das weiche Wasser können Putz- und Waschmittel erheblich besser wirken
  • Längere Betriebsdauer von Geräten – durch Verkalkung verursachte Schäden fallen weg, die Lebensdauer von Waschmaschine & Co verlängert sich
  • Düngemittel kann gespart werden – mit Regenwasser gegossene Pflanzen können viel besser die benötigten Mineralien aus dem Boden aufnehmen und gedeihen daher prächtig
Regenwasser: Ein kostenloser Rohstoff mit großem Mehrwert – für Mensch und Umwelt

In versiegelten Flächen, also bebauten Grundstücken, Straßen etc., kann der Regen nicht versickern. Dadurch fließt das Regenwasser ungenutzt und ungebremst in die Kanalisation, die meist nicht in Schmutzwasser- und Regenwasserkanal getrennt ist – und daher schnell durch eine plötzlich auftretende große Wassermenge gefüllt bzw. überflutet wird. 

Die Regenwassernutzung leistet auch hier einen wertvollen ökologischen Beitrag: Die häuslichen Abwassermengen werden reduziert, außerdem übernehmen Regenwassertanks auch die Funktion eines Regenrückhaltebeckens – dadurch sinkt die Rückstaugefahr im Kanalnetz . 

Regenwassernutzungsanlagen – ein Stück Unabhängigkeit

Von der einfachen Regentonne, die von der Dachrinne gespeist wird und Wasser fürs Blumengießen bereitstellt, bis zu kompletten Anlagen mit Zisterne, Filter und Hauswasserwerk – eine Anlage zur Regenwassernutzung gibt dem Besitzer mehr Unabhängigkeit vom Wetter und von der öffentlichen Wasserversorgung.

Unser tierisches Patenkind Nasi erklärt die Funktionsweise einer Regenwassernutzungsanlage
anhand einer Zeichnung ganz einfach und kindgerecht.

Eingehende Fachberatung und maßgeschneiderte Lösungen für Ihren individuellen Bedarf gibt es bei Klaus SCHLÄGNER, Tel.: 01/877 25 25.