Nasi am Stamm | rechts ©Korkisch Haustechnik WARM UND SAUBER: HEIZUNGSWASSERAUFBEREITUNG

Hallo! Ich bins, der Nasi – Korkischs neugieriges Patenkind.
Und ich erzähl euch jetzt, worum es in der neuen ÖNORM H 5195 geht.
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ie beschreibt nämlich, wie das Wasser in der Heizungsanlage sein darf.

Heizwasser-Kreislauf © Korkisch Haustechnik

Also: Die neueste Fassung dieser ÖNORM gilt seit dem 1.12.2010. Sie bestimmt, was im Heizungswasser drin sein darf und was nicht, damit die Heizungsanlage gut funktioniert. Das ist besonders dann wichtig, wenn einmal etwas nicht funktioniert oder ganz kaputt wird und daran das verschmutzte Heizungswasser schuld ist. Denn nur, wenn alle Regeln dieser ÖNORM eingehalten wurden, muss die Versicherung die Reparatur bezahlen oder der Hersteller die Garantiebestimmungen einhalten.

Um das Ganze zu verstehen, schauen wir uns jetzt an, wie es in einer Heizungsanlage zugeht. Also: Das Herz jeder Zentralheizung ist der Brenner. Das ist ein Gerät, in dem Gas, Öl oder Holz verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen. In der ganzen Wohnung verlaufen Rohre, über die diese Wärme in die Heizkörper der einzelnen Zimmer strömt. Wenn die Heizkörper die Wärme aus dem Wasser an den Raum abgegeben haben, ist das Wasser abgekühlt und fließt zurück zum Brenner, um sich aufzuwärmen. Dann beginnt der Kreis von neuem.

Warum wird das Wasser in der Heizanlage überhaupt schmutzig?

Weil dieses Heizungswasser immer wieder durch die Rohre im Kreis fließt und auf seinem Hinweg auch sehr heiß ist, gast Sauerstoff aus und das Wasser ist nicht mehr im Gleichgewicht. Es bilden sich daher Rost und Schlamm und diese Teilchen verteilen sich dann im gesamten Wasserkreislauf – wo sie viel Schaden anrichten können: Besonders die beweglichen Teile verschmutzen (wie Ventile, Mischer oder Pumpe), die Leitungen noch mehr kaputt machen, den Energieverbrauch der Heizung erhöhen.

Auch im Heizungswasser selbst schweben meist kleine Teilchen, die sich an den Innenwänden der Rohre ansammeln: Schlamm kann dicke Krusten entstehen lassen, Kalk bildet ganze Gebirge von Ablagerungen und Rost frisst richtige Löcher in die Rohre.

Heizungsrohre © Korkisch Haustechnik

 

Und so kann mein Pate, der Korkisch, helfen:

  • Wasseranalyse. Das Wasser aus der Anlage wird genau auf seine Eigenschaften und alle enthaltenen Stoffe hin untersucht. So kommt man „dem Bösewicht“ auf die Spur.
  • Reinigung. Zuerst muss der Schmutz raus. Alle Bestandteile der Heizungsanlage werden gründlich gereinigt. Danach wird gut durchgespült.
  • Vorbeugung. Je nach Ergebnis der Wasseruntersuchung wird der Grund für die Verschmutzung auch in Zukunft bekämpft – durch spezielle Zusätze im Heizungswasser und durch den Einbau besonderer Filter.


Ich machs kurz: Heizungswasseraufbereitung eine saubere Sache, die Ärger und Geld spart.